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Tipps und Tricks: Masken-Formen und Befestigungen

Hier wollen wir dir bei der Auswahl einer passenden Masken-Form und einer geeigneten Befestigungsart für deine Maske helfen. Dazu erläutern wir die die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Maskenarten und Befestigungsmöglichkeiten und geben dir Tipps zum Festmachen deiner Maske. Wir geben dir auch ungefähre Hinweise zum Materialbedarf für die einzelnen Befestigungsmethoden.

Die Hinweise auf dieser Seite sind allgemein und anleitungs-übergreifend. In unseren Testberichten zu den einzelnen Anleitungen findest du oft noch weitere Tipps, wie wir mit den einzelnen Modellen zurechtgekommen sind oder Befestigungen angepasst haben.

Grundsätzliche Informationen zum sachgerechten Anlegen, Tragen, Wechseln, Abnehmen und Reinigen von Masken findest du auf der Seite „Gebrauchshinweise„.

Diese Seite wird laufend ergänzt. Wenn du selbst noch einen Tipp hast, den wir noch nicht hier aufgeschrieben haben, kannst du ihn gerne in den Kommentaren unten auf der Seite ergänzen. Oder du schickst uns deinen Tipp über unser Kontaktformular zu.

(Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 27.04.2020)

Auf dieser Seite:

Tipps und Tricks zu Masken-Formen und Befestigungen


Wie wähle ich die passende Masken-Form?

Es gibt zwei hauptsächliche Grundformen von Masken. Die eine Art (wir nennen sie „OP-Masken-Stil„) ist in ihrer Form einer OP-Maske nachempfunden. Das „Mundstück“ besteht hier fast immer aus einem Rechteck mit Falten. Die andere Art (wir nennen sie „runder Stil„) wurde in ihrer Form einer FFP2-, FFP3- bzw. N95-Atemschutzmaske nachempfunden und besteht meistens aus zwei abgerundeten Schnittteilen, die in der Mitte zusammengenäht werden. (Diese Vergleiche beziehen sich rein auf das Erscheinungsbild der Masken. Die Schutzwirkung einer Community-Maske hängt von deren Material, der Verarbeitung, der individuellen Passform und der sachgerechten Handhabung ab, nicht von ihrer Form an sich.)

Darüber hinaus gibt es weitere Maskenformen bei selbstgemachten Alltagsmasken, z. B. Abwandlungen der runden Form, wo die Naht an einer anderen Stelle sitzt (Beispiel), Hybrid-Formen, die Elemente aus dem OP-Stil und dem runden Stil vereinen (Beispiel), taschenförmige Schnitte (Beispiel), sowie Modelle, die gar nicht genäht, sondern nur gebunden oder gewickelt werden (Beispiel). Alle diese Variationen haben wir hier in der Kategorie „andere Formen zusammengefasst.

Fast alle Masken-Arten kannst du (je nach Anleitung und Schnittdetails) mit Ohrgummis, Kopfgummis oder Bindebändern am Kopf befestigen (mehr zu Befestigungen).

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OP-Masken-Stil

Zwei Masken im "OP-Stil", eine in weiß mit dunkelblauen Bindebändern, eine in Herzchenmuster-Stoff mit gelben Bändern
Masken im OP-Stil mit fest vernähten Bindebändern (zur Anleitung)

Zwei Masken im OP-Stil aus blaukariertem Stoff, oben mit Kopf-Gummis, unten mit Ohr-Gummis
Masken im OP-Stil mit seitlichem Tunnelzug für Kopfgummis (oben), Ohrgummis (unten) oder Bindebänder (nicht abgebildet) (zur Anleitung)

Vorteile des OP-Masken-Stils:

  • passt vielen verschiedenen Gesichtern (daher gut, wenn man für unbekannte Menschen Masken näht)
  • Größe ist leicht anpassbar (weil der Grundschnitt meist ein Rechteck ist)
  • meist schnell zu nähen (v.a. wenn man die Falten nicht super exakt macht)
  • man braucht bei den meisten Modellen nur gerade Nähte (daher gut für Näh-Anfänger:innen und Ungeübte)
  • rutscht beim Gähnen/Reden/Lachen nicht von der Nase.

Nachteile des OP-Masken-Stils:

  • finden manche weniger schick
  • die gerade Kante oben rutscht bei manchen Gesichtern leichter über die Augen (Nasendraht kann helfen)
  • mehr Stoff, daher evtl. etwas wärmer (im Winter evtl. ein Vorteil).

(Hier findest du alle von uns getesteten Anleitungen im OP-Stil.)

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Runder Stil

Zwei runde Masken mit Gummibändern liegen auf dem Tisch
Runde Masken mit Tunnelzug für Befestigungsbänder (zusammengefaltet) (zur Anleitung)
Runde Maske (aus orangem Stoff mit Blumen)
Runde Maske, getragen (Ansicht von vorn) (zur Anleitung)

Vorteile des runden Stils:

  • finden manche schicker
  • die Rundung oben rutscht weniger leicht über die Augen
  • weniger Stoff vorm Gesicht, d.h. etwas weniger warm
  • bei festerem Stoff ist etwas mehr Platz zwischen Maske und Mund/Nase (finden manche angenehmer).

Nachteile des runden Stils:

  • rutscht beim Gähnen/Reden/Lachen leichter von der Nase (mehr Tipps bei rutschenden Masken)
  • schwieriger an verschiedene Gesichts- und Nasenformen anzupassen, so dass die Maske rundum gut anliegt (ungünstig, wenn man für viele verschiedene Menschen näht)
  • es bleiben mehr Stoffreste beim Zuschnitt übrig.

(Hier findest du alle von uns getesteten Anleitungen im runden Stil.)

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Andere Maskenformen

Maske mit Kinn-Naht und Nasen-Abnäher (Ansicht seitlich)
Maske mit Kinnnaht und Nasenabnäher (andere Form) (zur Anleitung)
Person mit improvisierter Mund-Nase-Maske aus Verbandtuch und Wundkompresse (Seitenansicht)
Maske ohne Nähen aus Verbandtuch und Kompresse (andere Form) (zur Anleitung)

Hier ist es schwierig, allgemeine Aussagen zu treffen, weil in dieser Kategorie sehr verschiedene Modelle vereint sind. Unsere jeweiligen Testberichte enthalten jedoch oft weitere Hinweise zum Tragekomfort und anderen Merkmalen.

Einige Modelle in dieser Kategorie haben eine besonders gute Passform, eine schöne, saubere Verarbeitung und sehr interessante Schnittformen. Sie sind aber oft anspruchsvoller zu nähen und daher weniger geeignet als Einstiegsmodell für Ungeübte.

Andere Modelle in dieser Kategorie sind sehr einfach zu improvisieren und kommen sogar ganz ohne Nähen aus. Sie sitzen aber dafür nicht so gut, rutschen leichter und sind nicht sehr haltbar.

(Hier findest du alle von uns getesteten Anleitungen mit anderen Masken-Formen.)

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Wie finde ich die passende Befestigung für meine Maske?

Es gibt vier verschiedene Methoden, eine Maske am Kopf zu befestigen:

Hier stellen wir dir jeweils die Vor- und Nachteile dieser Methoden vor, um dir bei der Entscheidung für eine der Befestigungsart zu helfen. Alle Befestigungsarten passen grundsätzlich zu (fast) allen Maskenformen: OP-Masken-Stil, runder Stil, sowie viele andere Formen.

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Bindebänder

Behelfs-Maske aus lila geblümtem Stoff mit weißen Bindebändern
Maske (OP-Stil) mit fest vernähten Bindebändern (zur Anleitung)
Behelfs-Maske von Burda Style, Vorderseite aufgefächert
Maske (OP-Stil) mit Bindebändern im Tunnelzug (zur Anleitung)

Vorteile von Bindebändern:

  • super bequem, auch bei längerem Tragen
  • sehr leicht auf den richtigen Sitz einzustellen
  • flexible Länge, d.h. man kann den Sitz nach Bedarf auch täglich anders anpassen (z.B. je nach Frisur)
  • kann man aus vielen elastischen und nicht-elastischen Materialien machen (Stoffstreifen, Schrägband, Kordeln, Schnürsenkel, Jerseyschnüre, andere Stoffbänder…)
  • stören kaum, wenn man Brille trägt
  • kommen Hörgeräten nicht in die Quere (mehr Tipps zu Masken und Hörgeräten)
  • problemlos mit Hijab (Kopftuch) kombinierbar (mehr Tipps zu Masken und Hijab)
  • Bindebänder gibt es in fest vernäht und in austauschbar.

Nachteile von Bindebändern:

  • schwerer in der Handhabung für Menschen mit (fein-)motorischen Einschränkungen
  • können sich beim Waschen verheddern (man kann sie aber zum Waschen locker verknoten oder in einen Wäschebeutel tun, um das Verheddern zu reduzieren; Jerseyschnüre verheddern insgesamt nur sehr wenig)
  • fallen mehr auf als Ohrgummis
  • sind ggf. inkompatibel mit manchen Frisuren
  • man braucht relativ viel Material (wenn man Schrägband selber näht, ist das sehr zeitaufwendig).

(Hier findest du alle von uns getesteten Anleitungen mit Bindebändern. Bindebänder passen auch in alle Modelle mit austauschbarer Befestigung.)

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Bindeband mit Schlaufe (oben oder unten)

2 Fotos einer rechteckigen Maske aus kariertem Stoff mit Kordeldurchzug
Masken (OP-Stil) mit Bindeband mit Schlaufe unten (Kordel im Tunnelzug) (zur Anleitung)

Vorteile von Bindeband mit Schlaufe:

  • super bequem, auch bei längerem Tragen
  • sehr leicht auf den richtigen Sitz einzustellen
  • flexible Länge, d.h. man kann den Sitz nach Bedarf auch täglich anders anpassen (z.B. je nach Frisur)
  • kann man aus vielen elastischen und nicht-elastischen Materialien machen (Stoffstreifen, Schrägband, Kordeln, Schnürsenkel, Jerseyschnüre, andere Stoffbänder…)
  • stören kaum, wenn man Brille trägt
  • kommen Hörgeräten nicht in die Quere (mehr Tipps zu Masken und Hörgeräten)
  • mit Schlaufe oben kann man die Maske im Nacken flexibel binden und anpassen und hat keine störenden Schleifen am Hinterkopf; lose Enden können hinten ins Oberteil gesteckt werden
  • mit Schlaufe unten (lose Enden am Hinterkopf gebunden) kann man die Maske zwischendurch herunterklappen, so dass sie um den Hals hängt (dabei kann allerdings die Innenseite von außen kontaminiert werden, d.h. das ist eher was fürs geschlossene Auto nach dem Einkauf als für geteilte Räume)
  • braucht etwas weniger Material als Bindebänder
  • verheddern sich etwas weniger als Bindebänder
  • problemlos mit Hijab (Kopftuch) kombinierbar (mehr Tipps zu Masken und Hijab)

Nachteile:

  • schwerer in der Handhabung für Menschen mit (fein-)motorischen Einschränkungen
  • fallen mehr auf als Ohrgummis
  • sind ggf. inkompatibel mit manchen Frisuren
  • man braucht relativ viel Material
  • nur geeignet für Masken mit Tunneln an der Seite, durch die man die Befestigung austauschen kann.

(Bindebänder mit Schlaufen passen in alle Modelle mit austauschbarer Befestigung.)

Eine illustrierte Anleitung wie Masken mit Bindeband und Schlaufe angelegt werden, findest du weiter unten auf dieser Seite.

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Gummibänder um die Ohren (Ohrgummis)

Vier Masken im OP-Stil (blau und rot kariert)
Masken (OP-Stil) mit fest vernähten Ohrgummis (zur Anleitung)
Hybrid-Maske aus grün-kariertem Stoff mit Ohrgummis (Ansicht von außen und von innen)
Maske (Hybrid-Form, andere Form) mit Ohrgummis im Tunnelzug (zur Anleitung)

Vorteile von Ohrgummis:

  • sehr schnell auf- und abzusetzen
  • einfacher in der Handhabung für Menschen mit (fein-)motorischen Einschränkungen
  • kann man einhändig ausziehen (und notfalls auch aufsetzen)
  • Gummis verheddern sich nicht in der Wäsche
  • Ohrgummis brauchen wenig Material
  • keine losen Enden, mit denen man irgendwo hängenbleiben kann oder an denen kleine Kinder herumziehen können
  • Ohrgummis gibt es in fest vernäht und in austauschbar.

Nachteile von Ohrgummis:

  • vertragen sich nicht gut mit Brillenbügeln, weil sie an der gleichen Stelle am Ohr sitzen (dünnere Gummis stören weniger, scheuern aber mehr)
  • sitzen an der gleichen Stelle wie Hörgeräte und können diese ggf. vom Ohr lösen (mehr Tipps zu Masken und Hörgeräten)
  • werden schnell unbequem und scheuern oder drücken (mögliche Lösungen dafür findest du hier)
  • sitzen nicht gut, wenn sie nicht genau die richtige Länge haben
  • Länge ist schwerer anzupassen, v.a. für unbekannte Personen (wenn sie nicht fest vernäht sind, kann man sie aber offen lassen oder nur mit einem losen Knoten verbinden, damit sie angepasst werden können)
  • können bei kleinen Ohren abrutschen
  • schwerer auf- und abzusetzen, wenn man Hijab (Kopftuch) trägt (mehr Tipps zu Masken und Hijab)
  • nur geeignet für elastische Bänder (Gummibänder, Gummilitze, Textilgummiband, Jerseyschnüre…)
  • Gummiband ist aktuell schwer erhältlich.

(Hier findest du alle von uns getesteten Anleitungen mit Ohrgummis. Ohrgummis passen auch in alle Modelle mit austauschbarer Befestigung.)

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Gummibänder um den Kopf (Kopfgummis)

Blau karierte Maske im OP-Stil mit Kopfgummis
Maske (OP-Stil) mit Kopfgummis im Tunnelzug (zur Anleitung)
Maske mit Kinn-Naht und Nasen-Abnäher, Ansicht von vorn
Maske (andere Form) mit Kopfgummis im Tunnelzug (zur Anleitung)

Vorteile von Kopfgummis:

  • verheddern sich kaum in der Wäsche
  • brauchen weniger Material als Bindebänder
  • keine losen Enden, mit denen man irgendwo hängenbleiben kann oder an denen kleine Kinder herumziehen können
  • ggf. etwas einfacher in der Handhabung für Menschen mit (fein-)motorischen Einschränkungen
  • kommen Hörgeräten weniger in die Quere (mehr Tipps zu Masken und Hörgeräten)
  • problemlos mit Hijab (Kopftuch) kombinierbar (mehr Tipps zu Masken und Hijab)
  • Kopfgummis gibt es in fest vernäht und in austauschbar.

Nachteile von Kopfgummis:

  • fallen mehr auf als Ohrgummis
  • sind ggf. inkompatibel mit manchen Frisuren
  • schwerer auf- und abzusetzen, v. a. wenn man dabei eine Brille aufhat
  • manche Menschen bekommen durch den Druck Kopfschmerzen (breitere Gummis können den Druck ggf. etwas verteilen, passen dann aber oft nicht mehr durch die schmalen Seitentunnel bei Modellen mit austauschbarer Befestigung)
  • nur geeignet für elastische Bänder (Gummibänder, Gummilitze, Textilgummiband, Jerseyschnüre…)
  • Gummiband ist aktuell schwer erhältlich.

(Hier findest du alle von uns getesteten Anleitungen mit Kopfgummis. Kopfgummis passen auch in alle Modelle mit austauschbarer Befestigung.)

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Allgemeine Tipps zu Befestigungen

Hier findest du allgemeine Anleitungen zum Einfädeln von:

Die einzelnen Anleitungen zeigen dir aber meistens auch, wie du die Befestigungen beim Nähen mitfasst bzw. hinterher einfädelst.


Tipps für Modelle mit Bindebändern und mit Bindeband mit Schlaufe:

Kordelstopper mit weißer Gummikordel
Kordelstopper / Kordelklemme
  • Die beiden oberen Bänder bzw. die Schlaufe oben platziert man entweder am Oberkopf oder am Hinterkopf (je nach Geschmack, Frisur und Passform der Maske). Dort sollten sie relativ fest sitzen, denn sonst rutscht die Maske sehr schnell nach unten.
  • Die beiden unteren Bänder bzw. die Schlaufe unten platziert man im Nacken. Dort können sie etwas lockerer gebunden werden. Der Kopf soll weiterhin frei beweglich sein, aber die Maske soll an den Seiten trotzdem dicht am Gesicht anliegen.
  • Man kann statt Schleifen oder Knoten auch Kordelstopper / Kordelklemmen /Tankas benutzen, um die Länge der Bänder beim Tragen einzustellen.

Die folgenden zwei Grafiken zeigen dir, wie das Anlegen einer Maske mit Bindeband und Schlaufe oben bzw. unten funktioniert:

Grafik, die zeigt, wie die Maske mit Bindeband und Schlaufe oben angelegt wird
Grafik, die zeigt, wie die Maske mit Bindeband und Schlaufe unten angelegt wird

Tipps für Modelle mit Ohrgummis und Kopfgummis:

Detail: Maske mit Knoten im Ohrgummi
Knoten im Ohrgummi (zum Kürzen)
  • Bei Masken mit Tunnel an den Seiten kann man den Knoten am Ohr- bzw. Kopfgummi nach innen in den Tunnel ziehen, dann stört er weniger.
  • Wenn man Masken mit seitlichem Tunnel zum Weitergeben an andere Menschen näht, kann man die Gummis bereits durch die Tunnel fädeln, aber den Knoten noch offen lassen, damit die Träger:innen das Band bzw. die Bänder selbst auf die richtige Länge verknoten können.
  • Wenn die Maske seitlich keine Tunnel zum Durchziehen der Bänder hat, kann man auch vier kurze Stücke Gummiband an die vier Ecken der Maske nähen und diese dann jeweils hinter den Ohren verknoten. Damit kann man die Ohrgummis besser individuell anpassen. Allerdings hat man dann immer einen Knoten hinterm Ohr, der v. a. bei Brillenträger:innen stören kann.
  • Wenn die Gummis für Ohren oder Kopf zu lang sind, kann man sie mit einem Knoten kürzen.

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Materialbedarf für die verschiedenen Befestigungen

Dies sind ungefähre Maße, jeweils inklusive Zugabe für den Knoten bzw. zum Festnähen. Je nach Breite der Maske und des Gesichts brauchst du vielleicht auch etwas mehr oder weniger Band. Guck bitte auch immer bei den einzelnen Anleitungen nach, was dort angegeben ist, oder miss die Strecke bei dir selber aus (wenn du kein Maßband hast, kannst du auch einfach einen Faden nehmen und dessen Länge dann auf dein Band übertragen), bevor du dein Befestigungsband zerschneidest (Zugabe für den Knoten bzw. zum Festnähen nicht vergessen!).

  • Bindebänder (fest vernäht und „Mundstück“ mittig eingefasst): pro Seite ca. 90 cm (2x)
  • Bindebänder (einzeln fest vernäht an den Ecken): pro Ecke ca. 40 cm (4x)
  • Bindeband mit Schlaufe (durch Tunnelzug gezogen und mit Knoten/Schleife/Kordelstopper festgemacht): ca. 120 cm (1x)
  • Gummibänder (fest vernäht als Schlaufe an den Ecken): pro Seite ca. 20 cm (2x)
  • Gummibänder (einzeln fest vernäht an den Ecken zum Zusammenknoten): pro Ecke ca. 15 cm (4x)
  • Gummibänder (durch Tunnelzug gezogen zum Zusammenknoten): pro Seite ca. 30 cm (2x)

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Weitere Informationen

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Wenn du selbst noch weitere Tipps und Tricks zu Masken-Formen und Befestigungen hast, kannst du sie gerne unten in die Kommentare schreiben (oder uns über unser Kontaktformular eine Nachricht schicken).

Hinweis: Die Kommentare werden von uns manuell freigeschaltet. Wundere dich also nicht, wenn es mal ein bisschen dauert, bis dein Kommentar hier zu sehen ist.

2 Gedanken zu „Tipps und Tricks: Masken-Formen und Befestigungen“

  1. Hallo!
    Ich bin zufällig auf eure Seite gestoßen und wollte euch Danke sagen. Ich nähe selbst sei 01.April Masken. Als ehemalige OP-Schwester hab ich zumindest was das regelmäßige Tragen angeht ja etwas Erfahrung. Diese Dinger selbst zu nähen ist eine interessante Erfahrung, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie einmal machen würde. Ich nutze als Nasendraht Pfeifenreiniger aus dem Bastel- oder Tabakladen, was nehmt ihr so? Gibt es Erfahrungen was die Menge der Stofflagen angeht? Ich nehme zur Zeit zwei Lagen dünne Baumwollwebware und eine Lage Polyesterfutter dazwischen. Ich hab die Hoffnung, dass das Futter dazwischen beim Bügeln statisch auflädt und so etwas näher an die Funktion der medizinischen OP-Masken heran kommt. Bisher habe ich aber noch keine Untersuchungen gefunden. Wie sind eure Erfahrungen?
    Viele Grüße!

    1. Wir im Team MaskeZeigen handhaben das mit den Materialien ganz unterschiedlich (und je nach Anleitung). Ich persönlich nehme entweder zwei Schichten Baumwoll-Webstoff (z.B. aussortierte Bettwäsche) oder eine Schicht Webstoff und eine Schicht Jersey. Für den Nasendraht mag ich am liebsten die Heftstreifen, habe in manchen Masken auch einfach ein Stück Basteldraht mit sorgfältig umgebogenen Enden drin.

      Zu einer eventuellen statischen Aufladung von zusätzlichen Filtermaterialien kann ich mangels Fachwissen leider nichts sagen. Ich orientiere mich meist an den Studien zu Masken aus Haushaltsmaterialinen (Näheres findest du unter „Info“ > „Wissenschaftliches“) und achte auf einen guten, dichten Sitz meiner Masken. Und der beste Eigenschutz ist es sowieso, zusätzlich zum Masken tragen die anderen Schutzmaßnahmen weiterhin einzuhalten und andere Menschen ebenfalls zum korrekten Masken tragen zu motivieren – ganz nach unserem Motto „Ich schütze dich – schütz du mich!“

      P.S.: Alles, was wir bisher zu Masken-Materialien wissen, findest du hier: https://maskezeigen.de/tipps-tricks-herstellung-material-werkzeuge/

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