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Gebrauchshinweise

Hier erklären wir dir, wie du Masken (insbesondere selbstgemachte Behelfsmasken aus Stoff) sicher und sachgerecht benutzt, damit sie die gewünschte Schutzwirkung haben. Alle wichtigen Informationen zum Aufsetzen, Tragen, Wechseln, Abnehmen, Waschen und Trocknen deiner Maske findest du auf dieser Seite. Wir erklären dir auch, wann und wo du eine Maske tragen sollst und wer eine Maske tragen soll.

Eine Kurzversion dieser Gebrauchshinweise als PDF zum Herunterladen, Weitergeben und Ausdrucken (z. B. um sie deinen für andere genähten Masken beizulegen) findest du bei unseren Downloads – auch in vielen weiteren Sprachen und als Audioversion zum Anhören.

In diesem Video haben wir dir schon einmal die wichtigsten Grundlagen kurz erklärt. Weiter unten auf dieser Seite findest du in Textform noch viele weitere Detail-Informationen zum sachgerechten Maskengebrauch.

(Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 27.06.2020.)


Auf dieser Seite:

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Vor dem Erstgebrauch

Wasche deine Stoffmaske (egal, ob selbstgenäht, gekauft oder geschenkt bekommen) nach Fertigstellung und vor dem ersten Gebrauch einmal bei mindestens 60°C oder koche sie für 5 Minuten aus.

Wenn du dir selbst eine Einweg-Maske bastelst, achte darauf, dass deine Materialien (z. B. Stoffe oder Tücher) vorher bei mindestens 60°C gewaschen wurden.

Medizinische Einweg-Masken aus Zellstoff oder anderen Vliesmaterialien sollen nicht gewaschen werden.

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Wie lege ich meine Maske richtig an?

  • Wasche dir vor dem Anlegen der Maske die Hände (30 Sekunden, mit Seife, überall gründlich reiben).
  • Wenn du eine Brille trägst, setze diese vor dem Anlegen der Maske ab und danach wieder auf. Dies gilt v. a. wenn deine Maske Kopfgummis hat.
  • Lege die gewaschene, getrocknete Maske auf den Nasenrücken und drücke den Nasendraht an (wenn vorhanden).
  • Lege die Gummibänder links und rechts ums Ohr (bei Ohrgummis) bzw. platziere sie hinter dem Kopf (bei Kopfgummis) und verknote ggf. die Bänder am Oberkopf und im Nacken (bei Bindebändern) (weitere Hinweise zu Befestigungen).
  • Ziehe die Maske über den Mund bis unters Kinn. Sie soll vom oberen Nasenrücken bis unters Kinn alles bedecken, sonst bietet sie keinen ausreichenden Schutz.
  • Die Maske soll an allen Rändern dicht am Gesicht anliegen. Je weniger die Maske oben, unten oder an der Seite absteht und Luft vorbeilässt, desto besser schützt sie. Deine Atemluft soll vorrangig durch die Maske strömen, nicht außen an den Rändern vorbei.
  • Brillenträger:innen können den Sitz der Maske überprüfen, indem sie prüfen, ob die Brille beschlägt – wenn ja, sitzt die Maske noch nicht richtig und bietet daher einen deutlich geringeren Schutz (weitere Tipps bei beschlagenen Brillen).
Demo-Video: Maske aufsetzen und abnehmen (hier: professionelle OP-Maske, das Grundprinzip funktioniert aber bei selbstgemachten Masken genauso)

Da wir alle unterschiedliche Gesichtsformen und Proportionen haben, ist die individuelle Passform einer bestimmten Maske nicht bei allen Menschen die gleiche. Wenn eine Maske für dich nicht gut funktioniert, probiere es ggf. mit einer anderen Größe, einer anderen Anleitung oder einer anderen Maskenform (weitere Hinweise zu Maskenformen). Manche Näh- und Bastelanleitungen bzw. die dazugehörigen Testberichte von uns enthalten weitere Hinweise zum Anlegen einzelner Maskenmodelle.

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Was muss ich während des Tragens der Maske beachten?

Es ist normal, dass sich deine Atmung etwas eingeschränkter anfühlt, während du die Maske trägst. Aber du solltest keine Atemnot bekommen. Wenn du eine bestehende Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung hast (egal ob vorübergehend oder chronisch), frage bitte deine Ärzt:innen, ob du eine Maske tragen solltest und was du dabei beachten musst (weitere Hinweise zum Atmen mit Maske).

Während du die Maske trägst, solltest du das „Mundstück“ nicht anfassen, weder von innen noch von außen. Je besser deine Maske sitzt, desto weniger musst du sie zurechtrücken. Wenn du die Fläche der Maske dennoch berühren musst, wasch dir vorher und hinterher die Hände, damit du keine Viren auf andere Oberflächen oder auf deine Gesichtsschleimhäute überträgst.

Außerdem solltest du die Maske zwischendurch nicht nach unten um den Hals oder nach oben in die Haare schieben und dann wieder aufsetzen. Wenn dein Hals bzw. Oberteil oder deine Haare nämlich kontaminiert sind (z. B. weil jemand in deiner Nähe gehustet hat), können sich diese Krankheitserreger dabei auf die Innenseite deiner Maske übertragen und in deine Atemwege geraten, wenn du die Maske wieder aufsetzt. Wenn du die Maske nach oben oder unten schiebst, solltest du sie danach also abnehmen und wechseln.

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Wann und wie oft muss ich meine Maske wechseln?

Du solltest deine Maske nach jedem Tragen wechseln, mindestens einmal täglich. Du tauscht die Maske also nach Ende deines Aufenthalts in der Öffentlichkeit bzw. deines Kontakts zu Personen aus Risikogruppen aus.

Wenn deine Maske durchfeuchtet ist (z. B. von deiner Atemluft) bzw. nach spätestens 3 Stunden dauerhaften Tragens, solltest du sie ebenfalls austauschen. Eine durchfeuchtete Maske bietet keinen ausreichenden Schutz mehr und bietet zusätzlichen Nährboden für Bakterien.

Du kannst dir für wiederverwendbare Masken aus Stoff z. B. zwei Tüten oder Taschen machen, die du mit „sauber“ und „schmutzig“ beschriftest. In der einen bewahrst du deine frische Maske zum Wechseln auf. In die andere steckst du deine benutzte Maske nach Gebrauch. Vergiss nicht, deine Hände zu waschen, bevor du die frische Maske aus der Tüte holst. Wenn die Tasche für die benutzte Maske aus einem waschbaren Material ist, kannst du sie später gleich zusammen mit der Maske waschen oder abkochen (Maske natürlich vorher aus der Tasche herausnehmen). (Weitere Hinweise zur Aufbewahrung von Masken.)

Einweg-Masken (inkl. medizinische Masken) gehören nach einmaliger Nutzung in einen geschlossenen Müllbehälter. Auch eine eventuelle austauschbare Einweg-Filter-Einlage wirfst du nach Gebrauch oder bei Durchfeuchtung in den Müll.

Wenn du z. B. deine Maske bei der Arbeit und sie in der Pause abnimmst, um etwas zu essen oder zu trinken, solltest du hinterher am besten eine frische Maske aufsetzen. Wenn du nur eine einzige Maske dabei hast und das Absetzen nicht vermeiden kannst, lege die benutzte Maske an einen Ort, den du vorher und hinterher mit einem geeigneten Reinigungsmittel abwischst. Vielleicht kannst du sie auch irgendwo aufhängen, wo sie am „Mundstück“ gar keinen Kontakt zu anderen Oberflächen hat. Das sollte aber immer nur eine Notlösung sein (weitere Hinweise zum zwischenzeitlichen Hoch- oder Herunterschieben von Masken).

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Wie viele Masken brauche ich?

Das kommt darauf an, wie viel du in der Öffentlichkeit unterwegs sein musst. Für viele Leute sind 2-3 Masken pro Person ein guter Anfang (eine zum Tragen, eine in der Wäsche, ggf. eine zum Wechseln in Reserve).

Wenn du aber den ganzen Tag Menschenkontakt hast (z. B. in deinem Beruf), musst du deine Maske wahrscheinlich zwischendurch austauschen, weil sie vom Atmen durchfeuchtet ist oder du sie schon mehr als 2-3 Stunden getragen hast. Dann kann es sinnvoll sein, auch mehr Masken zu haben. Notfalls kannst du dir aber auch mit einem Tuch oder Schal vorm Gesicht helfen, das du entweder einfach umbindest oder mit zwei Gummibändern zu einer Maske faltest.

Der Deutsche Hausärzteverband – Landesverband Niedersachsen e. V. (PDF) empfiehlt z. B. zwei Masken pro Person und Tag, die zum Folgetag hin gewaschen oder abgekocht und getrocknet werden.

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Wie nehme ich die Maske richtig ab?

  • Wasche dir vor dem Abnehmen der Maske die Hände (30 Sekunden, mit Seife, überall gründlich reiben).
  • Fasse die Maske danach nur noch an den (Gummi-)Bändern an, nicht an der Fläche.
  • Entferne die Gummibänder von den Ohren bzw. löse die Bindebänder hinter dem Kopf. Wenn du eine Brille trägst, nimm sie ggf. vorher ab (v. a. wenn deine Maske Kopfgummis hat).
  • Gib die Maske in einen geschlossenen Wäschebehälter (bei wiederverwendbaren Masken) bzw. Müllbehälter (bei Einweg-Masken) oder wasche sie sofort bzw. koche sie aus. Wenn deine wiederverwendbare Maske eine Einweg-Filterschicht enthält, werfe diese in einen geschlossenen Müllbehälter.
  • Wasche dir nochmals die Hände (30 Sekunden, mit Seife, überall gründlich reiben) und ggf. auch das Gesicht. Du kannst deine Hände dann auch eincremen, um die Haut vor Rissen durchs Austrocknen zu schützen.

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Wie kann ich meine Maske reinigen?

Mehrere bunte Stoffmasken auf einem Wäscheständer

Zum Reinigen der Masken ist wichtig zu wissen, dass Hitze, Seife und Austrocknen dabei helfen, vorhandene Viren abzutöten. Am besten ist natürlich eine Kombination aus allen drei Methoden: heiß mit Seife waschen und danach gründlich trocknen. Du kannst manche Reininungsmethoden auch kombinieren, z. B. erst waschen, dann heiß bügeln.

Dieser Abschnitt bezieht sich nur auf wiederverwendbare Behelfsmasken aus Stoff (Alltagsmasken, Community-Masken), nicht auf medizinische Masken aus Zellstoff und anderen Vliesmaterialien.


Waschmaschine (mindestens 60°C)

Masken aus Stoff sollen bei mindestens 60°C gewaschen werden, um eventuelle Viren zu deaktivieren (ohne Eco- oder Spar-Programm, weil das nicht heiß genug wird).

Wenn möglich, kannst du deinen Draht vor dem Waschen herausnehmen. Fest vernähte Drähte wäschst du einfach mit. Zum Schutz deiner Waschmaschine kannst du dann einen Wäschebeutel verwenden. Allerdings können manche Metallteile beim Waschen rosten (das scheint unserer bisherigen Erfahrung nach aber erst nach mehreren Waschgängen zu passieren).

Ein Wäschebeutel / Wäschesack kann auch dazu beitragen, dass sich Bindebänder weniger verheddern. Oder du verknotest längere Bänder vor dem Waschen miteinander. Dann können sie auch nicht aus eventuellen Tunnelzügen herausrutschen.

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Auskochen (mindestens 5 Minuten)

Alternativ kannst du Stoffmasken auf dem Herd in einem geschlossenen Topf mit Wasser 5 Minuten lang auskochen. Nimm dafür am besten einen Topf, der nicht zur Essenszubereitung genutzt wird. Du kannst auch etwas Waschmittel zugeben, dann hast du Hitze, Wasser und Seife im effektiven Dreierpack. Topf, Deckel und andere Hilfsmittel solltest du hinterher gründlich mit Seife / Spülmittel abwaschen.

Wenn möglich, kannst du deinen Draht vor dem Auskochen herausnehmen. Fest vernähte Drähte wäschst du einfach mit. Allerdings können manche Metallteile beim Waschen rosten (das scheint unserer bisherigen Erfahrung nach aber erst nach mehreren Waschgängen zu passieren).

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Bügeln (mindestens 165°C)

Wenn du mal gar keine Zeit zum Waschen hast, kannst du die Maske zur Desinfektion auch heiß bügeln (mindestens 165°C / drei Punkte / Baumwoll-Einstellung). Dann musst du darauf achten, dass du wirklich alle Teile ausreichend lange erhitzt (auch die Falten und Säume sowie die Bänder/Gummis, die du eventuell doch mit kontaminierten Händen angefasst hast). Gummibänder können durch häufiges Bügeln bei hoher Temperatur zudem beschädigt werden.

Wenn dein Stoff einen Kunststoff-Aufdruck hat (z. B. wenn du ein altes T-Shirt verwendet hast), kann es sein, dass dieser durch heißes Bügeln schmilzt und dir dein Bügeleisen verklebt. Um dieses Risiko zu verringern, kannst du den Stoff entweder von der anderen Seite bügeln (wenn möglich) oder einen dünnen Baumwollstoff zwischen Bügeleisen und Aufdruck legen. Oder du wählst doch eine andere Reinigungsmethode.

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Backofen

Manche Quellen geben an, dass Masken auch im vorgeheizten Backofen gereinigt werden können (30 Minuten bei 80°C). Diese Information bezieht sich allerdings ursprünglich auf medizinische Einweg-Masken, insbesondere FFP-Masken, die derzeit in Krankenhäusern wegen Materialmangel teils aufbereitet und wiederverwendet werden müssen. Wir haben bisher keinen sicheren Beleg dafür gefunden, dass dies auch mit Stoffmasken funktioniert. Auch der NDR zitiert Prof. Drosten dazu nur in Bezug auf medizinische Masken aus Zellstoff. Ebenso gibt es keine gesicherte Belege dafür, dass diese Methode auch in normalen Haushaltsbacköfen funktioniert. Daher empfehlen wir dir, lieber die oben genannten Methoden (waschen oder auskochen) zur Reinigung deiner Masken aus Stoff zu nutzen und eventuell vorhandene medizinische Masken als Einwegprodukte zu behandeln und nach einmaliger Verwendung wegzuwerfen.

Publikationen zur Reinigung von medizinischen Einweg-Masken mit trockener Hitze (im Ofen) gibt es im Journal of Engineered Fibers and Fabrics u. a. vom amerikanischen National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) (01.12.2010), im Journal of Microbes and Infections von der Fudan University in Shanghai (25.02.2020), von den Stanford Medicine Anesthesia Informatics and Labs (22.03.2020) und von den amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (22.04.2020).

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Mikrowelle

Ähnliches gilt für die Reinigung über einem Wasserbad in der Mikrowelle (mindestens 3 Minuten bei hoher Wattzahl). Auch diese wird in einigen der Publikationen im vorigen Abschnitt erwähnt. Auch hier ist allerdings nicht klar, ob die Methode auch bei Stoff-Behelfsmasken funktioniert. Zudem fehlen klare Hinweise, wie man bei einer Haushaltsmikrowelle dafür sorgen kann, dass wirklich alle Teile der Maske ausreichend Wasserdampf abbekommen, um die vorhandenen Viren zu deaktivieren.

Viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass man auf gar keinen Fall Masken mit Metallteilen (z. B. Nasendrähte, ggf. Sicherheits- oder Tackernadeln, Metallenden an Befestigungen) in die Mikrowelle geben darf, da diese Funken schlagen und Brände auslösen können (Beispielfoto). Insgesamt raten wir dir von dieser Methode also eher ab und empfehlen dir stattdessen die Wäsche in der Waschmaschine (mindestens 60°C) oder das Auskochen in einem geschlossenen Topf (mindestens 5 Minuten).

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Kühlfach, Kühltruhe (nicht geeignet)

Ungeeignet zur Reinigung von Masken aller Art ist ein Kühlfach oder eine Kühltruhe. Die bisher bekannten Coronaviren (SARS-CoV-1 und MERS) sind kälteunempfindlich und können bei minus 20°C bis zu zwei Jahre infektiös bleiben (Quelle). Daher ist anzunehmen, dass dies ebenso für das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) gilt.

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Wie kann ich meine Maske trocknen?

Zum Trocknen kannst du deine Masken einfach auf einen Wäscheständer hängen. Masken mit Falten kannst du dabei ggf. etwas auseinander ziehen, damit sie schneller trocken werden. In der Sonne geht es noch schneller (einige Stoffe können dabei allerdings ausbleichen). Du kannst auch einen Wäschetrockner benutzen.

Wenn es sehr schnell gehen muss, kannst du auch mit dem Bügeleisen nachhelfen (manche Elastikbänder vertragen zu heißes Bügeln allerdings nicht so gut und werden dann brüchig). In kühleren Zeiten kannst du die Maske auch auf die Heizung legen (solange sie dort vor Kontamination geschützt ist).

Nach dem Trocknen solltest du die Masken bis zum Tragen an einem sauberen Ort aufbewahren, z. B. im Kleiderschrank oder einer eigenen Box oder Tasche. Achte darauf, dass die Masken zwischen Wäsche und nächstem Gebrauch nicht neu kontaminiert werden. (Weitere Informationen zur Aufbewahrung von Masken.)

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Wann und wo soll ich eine Maske tragen?

Jedes Mal, wenn du im öffentlichen Raum (z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Wartezimmer, berufliche Tätigkeit, Einkauf) unterwegs bist oder Kontakt mit Menschen aus Risikogruppen hast (z. B. ältere Menschen und Menschen jeden Alters mit Vorerkrankungen bzw. Immunsuppression). Damit schützt du andere Menschen und zu einem gewissen Teil auch dich selbst. Beides trägt dazu bei, die Verbreitung des Coronavirus zu verringern und zu verlangsamen.

Denk daran, dass man nicht immer sehen kann, ob jemand einer Risikogruppe angehört. Auch Menschen, die auf dich „jung und fit“ wirken, können z. B. chronische Lungenerkrankungen haben oder immunsupprimierende (d. h. das Immunsystem unterdrückende) Medikamente einnehmen. Viele Menschen leben auch mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Haushalt zusammen und müssen daher von uns allen bestmöglich mitgeschützt werden, um ihre Haushaltsmitglieder nicht zu gefährden.

Wenn du bereits weißt oder vermutest, dass du selbst mit dem Coronavirus infiziert bist, solltest du möglichst immer eine Maske tragen, wenn du Kontakt mit anderen Menschen hast oder auf unvermeidbaren Wegen draußen unterwegs bist. Wenn du weitere persönliche Verhaltenshinweise vom Gesundheitsamt, einem Krankenhaus oder deinen Ärzt:innen bekommen hast, solltest du diese unbedingt befolgen.

Das sachgerechte Nutzen von selbstgemachten oder medizinischen Masken ist dabei immer nur eine ergänzende Maßnahme zu anderen Schutzmaßnahmen wie Hände waschen (30 Sekunden mit Seife) bzw. desinfizieren (nach Anleitung des Produkts), Husten-/Nies-Etikette (jauch mit Maske bitte weiterhin in die Armbeuge husten und niesen!), Abstand halten und zuhause bleiben.

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Wer soll eine Maske tragen?

Es sollen grundsätzlich alle Menschen im öffentlichen Raum Masken tragen. Dies ist umso wichtiger in solchen Räumen, wo es nicht möglich ist, 2 Meter Abstand zu anderen zu halten (z. B. beim Einkauf oder in öffentlichen Verkehrsmitteln). Informiere dich ggf. ob es in deiner Gegend weitere spezielle Vorschriften zur Maskenpflicht gibt.

Solange ein Versorgungsengpass bei medizinischen Masken besteht, sollten medizinische Masken für diejenigen reserviert bleiben, die ständig nahe Kontakte mit infizierten Menschen haben (v. a. für Krankenhauspersonal). Andere Menschen können wiederverwendbare Community-Masken aus Stoff benutzen oder sich Behelfsmasken aus Einweg-Materialien anfertigen.

Weitere Informationen zu besonderen Situationen und Personengruppen (Kinder, Menschen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Berufsgruppen) findest du auf der Seite „Häufige Fragen (FAQ)“.

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Weitere Informationen

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