Details zu dieser Anleitung

Quelle: EasyToSew: „HOW TO MAKE FACE MASK WITH FILTER POCKET AND ADJUSTABLE WIRE | SEWING TUTORIAL“ (YouTube)

Maskentyp: OP-Masken-Stil

Sprache: englisch

(mehr Details weiter unten)

Testbericht von Birgit S.

Collage mit vier Fotos. weiße Maske mit roten Randstreifen, mit Tasche für Filter

Verschiedene Größen? nein, aber anpassbar

Inkl. Kindergrößen? nein, aber anpassbar

Herstellungsdauer: 30-45 Minuten (inkl. Zuschnitt und Bügeln)

Schnittmuster dabei? Nein, Angaben werden aber zu Beginn des Videos gemacht

PDF zum Runterladen? nein

Benötigtes Material und Werkzeug? (bei genähten Masken wird Nadel, Faden, Schere vorausgesetzt)

  • Baumwollstoff 38 x 19 cm
  • Schrägstreifen (auch Zuschnitt aus normalem Stoff wie im Video gezeigt) 18 x 6 cm
  • Draht ca. 16,5 cm (z.B. Chenilledraht)
  • 2 Gummibänder je 25 cm
  • Bügeleisen.

Verständlichkeit der Anleitung?

Gute Anleitung! Schritt für Schritt durchführbar, auch parallel zum Video nähbar (mit Stopps versteht sich).

Nähanleitung einfach gehalten, trotzdem bietet sie die Möglichkeit einen zusätzlichen Filter einzulegen. Leichte Nähkenntnisse werden vorausgesetzt, aber durchaus für Anfänger:innen machbar.

Wichtige Erfahrungen beim Nachnähen:

Die Maßangabe für den Schrägstreifen fehlt am Anfang des Videos. Ich habe 6 cm gewählt und ein brauchbares Ergebnis erzielt.

Stoffdicke beachten! Ich habe mein Versuchsstück aus einem alten Laken genäht, das war stellenweise zu dick, da hier mehrere Lagen übereinander genäht werden müssen, die meine gute alte Nähmaschine an ihre Grenzen gebracht hat.

Wichtige Erfahrungen beim Tragen:

Tolle Maske mit der Möglichkeit noch einen zusätzlichen Filter einzustecken.

Bequem zu tragen, Passform gut und durch Nasendraht der Gesichtsform anpassbar.

Sonstige Anmerkungen:

Gewählten Stoff vorher auf die Möglichkeit, noch durchzuatmen zu können testen!

Für Kindergrößen: Es klappt prima, wenn man beim Stoffstück die Breite um 3 cm kürzt (also 16 statt 19 cm). Der Rest bleibt gleich.

Zusätzliche Filterschicht: Die Maße für eine zusätzliche Stoffeinlage werden im Video nicht genannt, ich habe daher etwas getüftelt und komme mit ca 14 x 14 cm gut klar. Das Einlegen (ebenfalls nicht im Video gezeigt) ist etwas fummelig, aber es geht.

Getestet von: Birgit S. (hat auch die Fotos mit der Maske und dem Teddy gemacht)


Testbericht von SartorialDragon

Person mit blauer Maske mit buntem Druck (Meereskatzen)
Versuch 1 (L – siehe Schnittmuster unten)
Person mit Maske aus dunkelblauem Stoff mit Weltraummotiven
Versuch 3 (M – siehe Schnittmuster unten)
Person mit grüner Maske mit Pirat'innen-Druck
Versuch 2 (S – siehe Schnittmuster unten)
Person mit blauer Maske mit buntem Druck (Meereskatzen) Seitenansicht
Versuch 1 (L – siehe Schnittmuster unten)
Person mit Maske aus Stoff mit blau-weißem Echsendruck
Versuch 3 (M – siehe Schnittmuster unten)

Hinweis: Die Fotos von SartorialDragon mit den bunten Masken dürfen NICHT kopiert, anderswo gespeichert oder weiterverwendet werden. Sie unterliegen NICHT der Creative-Commons-Lizenz dieser Website. Das Urheberrecht für diese Bilder liegt bei SartorialDragon.

Sprache: englisch, aber fast alles ohne Worte verständlich gezeigt

Verschiedene Größen? nein, aber sehr leicht abwandelbar!

Inkl. Kindergrößen? nein, aber sehr leicht abwandelbar!

Herstellungsdauer: 45 Minuten? (nicht genau auf die Uhr geschaut – aber nach dem ersten gingen die weiteren viel schneller)

Schnittmuster dabei? nein, aber die Grundform ist ein Rechteck. Siehe unten, ich habe mir eins aus Karopapier gemacht.

PDF zum Runterladen? nein

Benötigtes Material und Werkzeug? (bei genähten Masken wird Nadel, Faden, Schere vorausgesetzt)

Ein Stoffrechteck 19x38cm (oder abgewandelt), etwas Schrägband / Stoffreste, 2x 25cm Gummiband oder 2x Schrägband / Stoffstreifen 4x55cm, Draht (ca. 10cm)
Ich habe Baumwolljersey verwendet. Der Draht ist bei mir ein dünner Basteldraht, doppelt genommen und ineinander verdreht. Habe genäht mit Overlock (optional) und Nähmaschine.

Verständlichkeit der Anleitung?

Die Anleitung kommt ohne Worte aus (außer Einblendung von Maßen und aus dem Kontext erschließbaren Begriffen) und ist sehr leicht verständlich. Wer einfache Stiche auf der Nähmaschine beherrscht, kann dem Tutorial gut folgen!

Wichtige Erfahrungen beim Nachnähen:

Ich habe ein paar Dinge abgewandelt:

  • Ich habe mit verschiedenen Größen experimentiert, da mir die vorgegebene Größe zu groß war.
  • Ich habe das Stoffrechteck unterteilt in innen und außen, um innen anderen Stoff zu haben (=nicht innen und außen verwechseln).
  • Ich habe die Gummis um die Ohren durch Schrägband/Stoffstreifen hinter dem Kopf ersetzt.

Hier erläutere ich meine Abwandlungen:

Ich habe mir ein Schnittmuster gezeichnet für 3 Größen, mit denen ich experimentiert habe. Du kannst das sehr einfach auf Karopapier nachmachen, es sind bloß Rechtecke!

Selbstgezeichnetes Schnittmuster aus Karopapier mit Markierungen für drei Größen

Das Gesamtstück ist doppelt so hoch wie breit und damit leicht umzurechnen.

Für meine Version mit zwei verschiedenfarbigen Seiten brauchst du ein Rechteck aus Oberstoff und eins aus Futterstoff (kann das gleiche oder ein anderes Material sein). Das äußere Rechteck ist ein Quadrat +1,5 cm Höhe, das innere Rechteck ist ein Quadrat -1,5 cm Höhe.

An meinen Beispielen:

  • L (blaue Linien): außen 19×20,5 cm, innen 19×17,5 cm (Gesamthöhe 38 cm)
  • M (pinke Linien): außen 18×19,5 cm, innen 18×16,5 cm (Gesamthöhe 36 cm)
  • S (lila Linien): außen 16×17,5 cm, innen 16×14,5 cm (Gesamthöhe 32 cm)
  • für Kindergrößen ist vermutlich auch das zu groß – ausprobieren! 😉

So entsteht die Gesamthöhe des ursprünglichen Rechtecks – da es beim Endprodukt nicht so genau auf einen cm ankommt, habe ich auf eine Nahtzugabe zwischen Außen- und Innenteil verzichtet (damit die Rechnerei einfach bleibt) und beide knappkantig verstürzt (= die schönen Seiten aufeinander legen, damit die Naht später unsichtbar innen ist). Danach kannst du dich wieder am Video-Tutorial orientieren (ab 1:06), als hättest du nur ein Schnitt-Teil. Du musst nur mitdenken, welcher Stoff bei dir innen und welcher außen ist (v.a. bei 2:10-3:00).

Ab 4:55 bin ich wieder vom Tutorial abgewichen, um Kopf-Bänder statt Ohren-Gummiband anzunähen.

Du kannst ein fertiges Schrägband verwenden oder dir einen Stoffstreifen zurechtmachen (4×55 cm, ggf. mehr/weniger, je nach Kopfgröße). Entweder bügelst du den Streifen in Form (jeweils 1 cm vom Rand bis zur Mitte auf beiden Seiten) oder du fixierst es mit einem Geradstich.

Nun legst du das Schrägband längs zusammen (= die Breite halbiert sich) und steckst in der Mitte die Seite der Maske dazwischen. Nun kannst du das gesamte Band mit einem Geradstich zusammennähen.

So hast du eine Maske mit 4 Bändern, die du einmal am Hinterkopf und einmal im Nacken verknoten kannst.

Wichtige Erfahrungen beim Tragen:

Versuch 1 (L), 19×38 cm, mit Ohren-Gummi – auf dem Foto hellblau mit Meereskatzen: Meine Maske sitzt zwar an sich gut und deckt alles ab, scheint aber zu groß für mein Gesicht zu sein und hängt etwas zu nah unter den Augen. Atmen kann ich dadurch gut (zwei Schichten Jersey, kein Filter). Bei längerem Tragen (ca. 1 Stunde) wurden die Gummibänder etwas unangenehm hinter den Ohren. Das Tragen eines Kopfhörers darüber hat den Zug etwas besser verteilt, glaube ich.

Versuch 2 (S) und 3 (M), 16×32 cm / 18×36 cm, mit Kopf-Bändern – auf dem Foto grün mit Pirat:innen / blau mit Echsen: Die beiden kleineren Größen sitzen viel besser und rutschen nicht in die Augen. Auch die Bindebänder versprechen mehr Tragekomfort, draußen ausprobieren steht aber noch aus.

Sonstige Anmerkungen:

Mit praktischer Öffnung, um eine austauschbare Filterschicht einzufügen! Das habe ich noch nicht probiert.

Getestet von: SartorialDragon (hat auch die Fotos mit den bunten Masken gemacht)