Hybrid-Maske aus grün-kariertem Stoff mit Ohrgummis (Ansicht von außen und von innen)

Hybrid-Maske aus grün-kariertem Stoff mit Kordel (Ansicht von außen und von innen)
Hybrid-Maske Details: Einschub für Nasendraht und Filtertasche

Details zu dieser Anleitung

Quelle: Iris Luckhaus: „DIY Anleitung für Stoffmaske zum Selbstnähen“ (Website)

Update (11.05.2020): Es gibt jetzt auch ein zusätzliches, sehr ausführliches Fototutorial zu dieser Maske, in dem wirklich jeder Schritt bei der Anfertigung gezeigt wird.

Sprache: deutsch

Maskentyp:  Hybrid (optisch aber am ehesten unsere Kategorie OP-Masken-Stil)

Verschiedene Größen? Nein, aber anpassbar (Maße werden im Text auf der Webseite angegeben)

Inkl. Kindergrößen? Nein, aber anpassbar (Maße werden im Text auf der Webseite angegeben)

Herstellungsdauer: Ich habe für mein Erstlingswerk ca. 60 Minuten gebraucht. Aber nur, weil ich gebraucht habe, bis ich die Anleitung verstanden habe. Das geht mit Übung sicher schneller. Iris Luckhaus selbst gibt 5-10 Minuten an. Diese Angabe halte ich aber für Normalnäher:innen für sehr sportlich.

Schnittmuster dabei? ja, in Originalgröße (Das Schnittmuster geht bis zum Rand! Daher bitte unbedingt darauf achten, beim Ausdrucken nicht zu verkleinern.)

PDF zum Runterladen? Ja (PDF)

Benötigtes Material und Werkzeug? (bei genähten Masken wird Nadel, Faden, Schere vorausgesetzt)

  • Zwei Baumwollstoffe je 20 x 20 cm (auch verschiedene, um Innen- und Außenseite nicht zu verwechseln)
  • Zwei Stoffstreifen 4 x 10 cm
  • Draht 18 cm (ich habe den Nasendraht von bestell-dein-blech verwendet)
  • (Elastik-)Bändel 2 x 30 cm
  • idealerweise ein Bügeleisen.

Unser Testbericht

Verständlichkeit der Anleitung?

Die Autorin der Anleitung ist Profi. Und das merkt man. In die Anleitung muss man sich daher reindenken, es wird nicht jeder Zwischenschritt erklärt.

Aber mich hat die Idee der Hybrid-Maske fasziniert und daher habe ich mich reingefuchst.

Ein Video wäre super, die Autorin plant eins zu erstellen.

Wichtige Erfahrungen beim Nachnähen:

Wenn man herausgefunden hat, wo und wie man genau nähen muss, dann ist die Maske nicht schwer zu nähen.

Das Einzige, was ich beim nächsten Mal ändern würde, ist die Breite der Stoffstreifen. Ich ziehe durch den Tunnel gerne eine dickere Baumwollkordel, und da ist der Tunnel mit den angegebenen Maßen ziemlich knapp bemessen.

Wichtige Erfahrungen beim Tragen:

Der Clou bei dieser Maske ist die nach hinten geklappte, separate Nasenfalte, in der sich auch der Nasendraht befindet. Erst war ich etwas irritiert, wie ich die Maske nun anziehen muss und habe mir noch mal das Bild auf der Webseite ansehen müssen. Dann aber war ich angenehm überrrascht, wie toll die Maske sitzt. Der Plan der Autorin, eine Maske zu entwerfen, die „möglichst dicht und lückenlos an Nase, Wange und Kinn anliegt und weder hoch in die Augen noch zur Nasenspitze runterrutscht“, ist aus meiner Sicht voll aufgegangen.

Der Nasendraht ist zudem auswechselbar. und am unteren Ende der Maske gibt es eine kleine Öffnung für den Einschub eines Filters.

Der Tunnelzug ist variabel für alle möglichen Arten zur Befestigung.

Sonstige Anmerkungen:

Durch die klassischen Falten bietet die Maske ausreichend Luft zum Atmen.

Durch den Tunnelzug legt sich die Maske in eine Rundung und sitzt dadurch dicht am Gesicht.

Anders als bei Form-Masken kann man bei dieser Maske „eine Rest-Mimik erkennen“ und sieht nicht „so glatt aus wie eine dieser Schaufensterpuppen mit Strumpfgesicht“

Getestet von: Birgit S. (hat auch die Fotos gemacht)